Tag Archives: USA

howdy

Howdy, those are screenshots from Red Dead Redemption. Well, actually I took some photographs, there isn’t any screenshot functionality on the 360 - so sorry for the rather bad quality. And yes, those stills are the in-game graphics, real playable content. At the moment I have the rank of a peacemaker and about 30% of the game completed. There are lots of mini-quests in it and a big movie-like plot, with elements known of “Rio Bravo”, “Django”, “Chisum”, “Hondo”, “A Fistful of Dollars” …

A man oughta do what he thinks is right.

Anyway, every Western fan out there should have lots of fun with this game, some mini-quests are boring, there isn’t much real A.I.[1] in it, but the graphics, the sound, the gunfights … just the whole enchilada is stunning! You shouldn’t look to close at single elements of the game, similar to most of the mentioned movies. you have to dig into the story and enjoy the great atmosphere. To say it with John T. Chances words: “No mercy for the loser.”

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  1. lots of really dull scripts []

Wikileaks?

Zugegeben, ich war tatsächlich gespannt auf die neueste Veröffentlichung, obwohl ich es eigentlich hätte besser wissen müssen. Mehr oder weniger haben wir es hier mit diplomatischem Randrauschen zu tun, Dinge die wir entweder schon wußten bzw. vermuteten. Zum anderen sind es Informationen, die auf Einschätzungen vor Ort beruhen, also nicht unbedingt Wahrheiten, aber dennoch erhellend. Den einen oder anderen Historiker in diesem Metier wird diese Informationslage sicherlich erfreuen, umwälzende Fakten wird man wohl mehr im Resort “Top Secret” finden.

Keine Ahnung, wie lange Assange noch den Mythos aufrecht erhalten kann. Es ist gut, wenn Informationen jedweder Natur an die Öffentlichkeit dringen, es ist wichtig, um bestimmte Vorgänge verstehen oder auch einschätzen zu können. Aber der Pathos vor jeder Veröffentlichung, die Geheimniskrämerei, die offen zur Schau getragene Paranoia etc. hinterlassen auf Dauer nur einen Faden Beigeschmack, vor allem wenn danach nicht derart viel kommt.

Und der Spiegel? Nun, der Spiegel ist das selbstdefinierte “Sturmgeschütz der Demokratie”, damals, wie auch heute. Warum? Nun, wenn ich von mir behaupte ich sei ein Genie, dann kann dies durchaus stimmen, andererseits benötige ich nur ein hochgradig grenzdebiles Publikum, welches diese Aussage fortwährend postuliert. Et voila, die selbsterfüllende Prophezeiung macht sich auf den Weg. Der Spiegel war schon immer ein Magazin, daß sich verkaufen mußte … mitunter entwickelte sich jedoch deren Publikum weiter und glaubte fortan nicht mehr die Mär vom “demokratischen Sturmgeschütz”. Insofern finde ich die Kooperation zwischen Wikileaks und Spiegel durchaus passend, beide sind wie füreinander geschaffen.

In Zukunft also vielleicht weniger “Wikileaks”, “Spiegel” und Co., sondern mehr der veröffentlichten Rohdaten ohne schmierigen Pathos :-)

For most of its years Wikileaks attacked journalism as untrustworthy while regularly issuing press releases and complaining of being ignored by the press, now it claims to be journalism for official protection from officials. For most of its years Wilileaks attacked spies as treacherously self-serving, now it voluminously big tweets as a public interest spy service trustworthy for faith-based investment while maintaining paranoid secrecy about its allegedly threatened operations, a spies-like-us signal to its big-brother role model which excells at marketing black magic arts and sciences.

cryptome

Addendum: Auch wenn ich grundsätzlich für jegliches Plus an Information bin, existieren immer zwei Seiten der Medaille: One day, we’ll all hate WikiLeaks. Sollte man ebenso drüber nachdenken …

Ironically, the disclosures made by WikiLeaks might promote access to information, but by doing so, reduce the information that is, in principle, accessible. It will ultimately be counter-productive. Far from making us all equal, the transparency of the internet will push the wielders of power further into the shadows of secrecy and subterfuge.

cryptome

Bild: Wikimedia Commons, “les petits secrets“, Public Domain

Detail am Rande zur Wikileaks-Sache

Für „militärisch bedeutsam“ halte er den Vorgang, weil „die Taliban aus der Beschreibung zurückliegender Operationen auf das künftige Vorgehen der Alliierten schließen und sich darauf einstellen“ könnten.

Dies las ich gerade bei fefe, irgendwelche CDU-Politiker mußten auch noch ihren Senf beisteuern. Welche Schlüsse kann man denn aus der bisherigen “Strategie” ziehen? Ja genau, so nicht! Zu jenem Schluß kam man aber auch schon vor Jahren, trotz nur spärlicher Informationen. Übrigens kommt man auch zu jenem Schluß, betrachtet man denn die “militärischen Erfolge” der USA in der Geschichte dieser Nation. Wenns nicht so traurig wäre, könnte man tatsächlich drüber lachen …

environmental polution: one step forward and many steps back

The first concrete steps by Congress to fulfil Barack Obama’s promise to green America’s economy were seen around the world today as a significant step forward, though they remain far short of what scientists say is needed to solve ­global warming.

guardian

But … Industry Tries to Put a Cap in Cap-and-Trade. And they know who they have to pay, it is necessary to spend millions of Dollars after all.[1]

Well this is more or less business as usual in industry nations.

  1. they spend $44.5 million in the US alone just for lobbying! []

Obama: change we can believe in

Fefes Worte für den Messias in spe der USA. Mir wäre wohler diverse Cassandra Rufe würden sich nicht fortwährend bewahrheiten – eine rosarote Brille mag gewiss Abhilfe leisten … yes we can! :-)

Wie Fefe schreibt gibts keine Fotos von seitens der USA Gefolterten. Warum? Nun dies würde u.U. dem antiamerikanischen Habitus der Weltbevölkerung neuen Auftrieb verleihen. Ein Schelm wer dabei Böses denkt …

Soldiers

We sent them over there, and now they are marching home, some of them with Hell itself in their minds and hearts. They can, and must, be helped and healed.

We must get them out of Iraq, get them out of Afghanistan, get them home and get them well. They deserve nothing less from us, and it is the very least we can do for them.

truthout

Trained for war, but lost in civilization. Killing sprees among veterans, a government without ethics …

swine flu: nature fights back

Scientists have traced the genetic lineage of the new H1N1 swine flu to a strain that emerged in 1998 in U.S. factory farms, where it spread and mutated at an alarming rate. Experts warned then that a pocket of the virus would someday evolve to infect humans, perhaps setting off a global pandemic.

wired

It’s just a matter of time, as you can see …

US Politik, Obama … we can change?

… ist ganz und gar nicht mein Metier, aber ich schaue natürlich auch interessiert über den großen Teich und versuche informiert zu bleiben. Als historisch gebildeter Zeitgenosse erkenne ich auch Ähnlichkeiten Obamas zu dem Auftreten Kennedys oder Clintons, natürlich muß man derlei zeitlichen Kontext berücksichtigen, die Eckdaten stimmen jedoch überein. Relativ jung, anders – geradezu rebellisch im Auftreten, bereit zur Änderung … am System gescheitert.

Betrachte ich Obamas Team beispielsweise sehe ich mehr konservatives Kalkül, als denn we can change-Attitüde. Höflich wie ich bin belasse ich es bei dieser Umschreibung und erspare mir auch Cassandrarufe a la erinnert ihr euch noch an Schröder hierzulande und eure grenzenlose Naivität. Bei letzterem war es ersichtlich, interessierte man sich denn für Politik und insbesondere Landespolitik, bei ersterem gilt es abzuwarten. Aber viele der Versprechen die Obama bis dato einlöste sind mehr oder weniger Papiertiger, nicht wirklich griffig – gleichsam aber enorm publikumswirksam. 100 Tage gegenüber vier Jahren – geben wir ihm Zeit? Vier Jahre in denen er sich sputen muß, um seine Wähler bei Laune zu halten – denn erst nach acht Jahren könnte sich einiges an politischer Nachhaltigkeit entfalten. Insofern carpe diem

Die europäischen Gipfelstürmer der 90er versprachen ebenso sehr viel und große Teile der Bevölkerung fielen auf diese herein, ob Großbritannien, Deutschland etc. Man könnte da geradezu ein Muster ausmachen: Tony Blair und seine linke Labour Party beispielsweise – eine ebensolche Enttäuschung wie die Genossen um Schröders linke SPD. Links unterzog sich einem Wandel. Ein Wandel der auch die USA ergriffen hat? Mitnichten links ist dort verpönt, spätestens seit der McCarthy-Ära. Die Demokraten sind keine linke Partei, sie besitzen teils eine identische konservative Basis die nach außen hin ein wenig reformierter daherkommt im Vergleich zu der erzkonservativen Haltung der Republikaner. Links in etwa wäre die Green Party oder die äußerst freiheitliche Libertarian Party. Letztere nicht zu verwechseln mit unseren Liberalen der FDP – die mehr Schall und Rauch sind, denn freiheitliche Wirklichkeit.

Wie dem auch sei, linke Prinzipien oder Ähnlichkeiten zu diesen sollte man nicht bei den Demokraten suchen bzw. nicht primär, etwaige breitere Deckungsgleichheit findet man eher bei den zuletzt genannten. 1:1-Vergleiche gilt es zu vermeiden – die Kulturen sind zu verschieden und erfuhren gänzlich andere Prägungen in Form herber Zäsuren in der Geschichte. Das alles bedeutet nicht wir schauen mit Obamas Mannen einzig eine entschärfte Republikaner-Riege, aber man erspart sich große Enttäuschungen indem man politisches Lokalkolorit in den eigenen Breitengraden beläßt.

Was bleibt also ist die Hoffnung der Menschen, die Hoffnung auf Änderungen. Aber ist auch die Gesellschaft dazu bereit? Tatsächlich bereit – denn Murren alleine ist kein Signum für eben diese Bereitschaft kompromisslos Änderungen in Kauf zu nehmen. Gibts der Kompromisse zuviele, auch wenn für den Mainstream change kommuniziert wird, könnte Obama ebenso als politisches Strohfeuer enden wie beispielsweise Clinton. Ein gutes Gefühl blieb bei letzterem über, die USA stand in der Welt besser da – doch politisch ging beinahe jegliche Nachhaltigkeit verlustig. Und wieviele hoffnungsträchtige politische Strohfeuer verträgt eine Nation überhaupt?

Das Prinzip Hoffnung kann einiges bewirken, aber es kann auch den Blick auf die Realität vernebeln, wie schon oft in der Geschichte der Menschheit anschaulich vorgeführt. Insofern, we will see …

… timeo Danaos et dona ferentes.