Truecrypt …

Truecrypt wird unter Umständen nicht mehr weiter entwickelt, oder die Seite wurde gehackt, oder die NSA hat alles auf Eis gelegt, oder …
Ich habe keine Ahnung welche Verschwörungstheorie im Moment greift. Alles ist möglich, vieles aber auch Unsinn.

Anderswo schrieb ich bereits etwas hierzu, in einem ähnlichen Kontext:

Wenn es wirklich wichtige Informationen sind, sprich Infos von großem Interesse, kann ich auf gut Deutsch jemandem solange eine “aufs Maul” hauen, bis er mir die nötige Information gibt. Andererseits spricht auf “normaler” Ebene nichts dagegen einen möglichst hohen Aufwand zu betreiben, um meine Daten vor den Augen anderer zu schützen. Mehr ist es nicht und irgendwie gerät alles irgendwie “sinnlos”, wenn man es nur lange genug durchdenkt. Man befindet sich dann je nach Kontext jedoch dann auch bereits in völlig absurden Gefilden.

Who cares insofern about Truecrypt? Die Multiuser? Also jene “drei” Freaks mit Windows, Mac OS X und Linux? Der ganz normale Otto beginnt erst einmal mit anständigen Passwörtern und ein paar grundsätzlichen Gedanken darüber, was er denn da überhaupt schützen möchte und wie er dies angehen möchte. Datenhygiene ist hierbei ein wichtiger Punkt, jedoch ist diese weder die ultimative Lösung, noch die grundsätzliche Verneinung von Fortschritt, wie es einige recht naive Zeitgenossen eifrig postulieren.

Sicherheit bedeutet Aufwand, Hürden für die Gegenseite und Zeit, die man selbst investieren muss. Sicherheit bedeutet auch Aufmerksamkeit, Hinterfragen der genutzten Mechanismen und auch ein Konzept welches ein Backup mit einschließt. Sicherheit und Backups sind kein Widerspruch, aber ohne Konzept gibt man sich schnell dem Datenverlust hin oder auch dem Verlust des eifrig aufgebauten Schutzes.

Sicherheit ist ein Konzept, ein Weg, den man beschreitet. Dazu benötigt man Wissen und Werkzeuge, die eierlegende Wollmilchsau ist nicht existent.

Braucht dies der normale Otto @home? Diese Frage kann man nur jeder für sich selbst beantworten …